New York, Berlin, Rostock - Fotos der schönsten Metropolen der Welt

by Fotograf Björn Gaßmann

Fotos der Hansestadt Rostock - Ostsee, Strand und Meer

Sehen Sie die Hansestadt Rostock mit neuen Augen. In meinen Bildern entdecken Sie die Sehenswürdigkeiten der Stadt in neuem Farbgewand. Beim Blick auf den Sonnenuntergang im Stadthafen scheinen Himmel und Wasser zwei Teile einer Einheit zu sein, die sich durch eine schmale Linie spiegeln. Trotz der Aufnahme zur Zeit der Hanse Sail strahlen die Fotos eine tiefe Ruhe aus. Einzelne Lichtpunkte wie das Riesenrad bilden einen Blickfang.

Sie schaffen eine Harmonie zwischen den Bauwerken der Menschen und der Natur. So symbolisiert das Leuchtfeuer von Warnemünde Beständigkeit und bildet einen Kontrast zur aufgewühlten Ostsee und dem weiten Himmel. Eine von Menschenhand geschaffene Symmetrie wie im Fall der Boote, die im Hafen angelegt haben, verspricht Ordnung und steht der unendlichen Weite des Meeres entgegen.

Die Verbindung von Natur, Strand und Stadt strahlt eine tiefe Ruhe aus, die durch die wunderschönen Farben des Sonnenaufgangs in der magischen Stunde des Fotografen noch verstärkt wird. Auch bei Nacht zeigt die Stadt ihr strahlendes Gesicht. Unzählige Lichter erhellen die Straßen und machen deutlich, dass sie nicht schläft. Selbst das ehemalige wirtschaftliche Zentrum der Stadt, der Neue Markt, zeigt sich menschenleer und wirkt ruhig. Würde der Himmel nicht bezeugen, dass dies eine vorüber gehende Täuschung ist, könnte man als Betrachter dieser Illusion erliegen.

Rostock, die Stadt an der Ostsee mit einer langen Geschichte, ist eine wunderbare Symphonie aus menschlichen Errungenschaften und einer sehr starken Verbundenheit zur Natur. Als Fotograf ist es eine große Freude, diese Beziehung, die schnell in Vergessenheit gerät, auf einem Foto zu bannen.


Fotos New York City - Die Stadt die niemals schläft

In New York, der bevölkerungsreichsten Stadt der Vereinigten Staaten, treffen viele Gegensätze unmittelbar aufeinander. In den Fotos erblickt der Betrachter nicht nur verglaste Wolkenkratzer, die der Sitz der Wirtschaft sind, sondern auch Jugendliche, die entspannt Basketball spielen. Zwischen Hochhäusern haben sie sich einen Platz für ihr Freizeitvergnügen erobert und wirken in dieser unwirklichen Umgebung herrlich normal.

Der Überblick über die Stadt zeigt regungslose Gebäude von oben, die über dem Straßenverkehr wachen, der nie zu enden scheint. Zahllose gelbe Taxis und andere Autos bevölkern die Straßen und streben ihren jeweiligen Zielen zu. Schaut man über den Hudson River nach Manhattan sieht man seine typische Skyline mit dem Empire State Building, dem Chrysler Building und dem Freedom Tower.

Letzterer heißt offiziell One World Trade Center, aber im Herzen der meisten Menschen bleibt der Name erhalten. Der Wolkenkratzer ersetzt die beiden Türme des World Trade Centers, die bei den Anschlägen vom 11. September 2001 eingestürzt sind. Um den Gedanken an die Anschläge und den ungebrochenen Willen der Menschen wach zu halten, wird er dennoch von vielen noch Freedom Tower genannt.

Beim Blick auf den Times Square befinden Sie sich inmitten des Getümmels der City. Zahlreiche Neonreklamen spiegeln sich in den Pfützen, die niemals schläft, und lässt den Betrachter auf diese Weise zu einem Teil dieser pulsierenden der Stadt werden. Der Überblick über die Insel auf den Hudson River lässt Straßenschluchten erkennen, die aus dieser Entfernung eine Ruhe ausstrahlen und die Faszination für New York um einen weiteren Aspekt entfachen.

Vom Central Park aus hat man einen anderen Blick auf die Skyline von Manhattan. Hier stehen sich Natur und Gebäude in einer von Menschenhand geschaffenen einzigartigen Symbiose gegenüber. Der Central Park gilt als Stätte von besonderer historischer Bedeutung und ist ein Ort der Erholung in der Hektik der Stadt, die niemals ganz aus dem Blickpunkt verschwindet.

Die Brooklyn Bridge, die vom Thüringer John August Roebling geschaffen wurde, ist die wichtige Verbindung zwischen Manhattan und Brooklyn. Das hohe Verkehrsaufkommen kontrastiert die scheinbare Ruhe des Meeresarms namens East River. Auch bei Nacht zeigt die Brooklyn Bridge, warum sie als Sehnsuchtsbrücke bezeichnet wird, denn im Licht der vielen Scheinwerfer scheint sie der Zugang zu einem Traumland zu sein.


Berlin - Unsere Hauptstadt

Berlin ist unsere Hauptstadt und verfügt über eine bewegte Geschichte. Der Potsdamer Platz war bis zum Zweiten Weltkrieg einer der verkehrsreichsten Knotenpunkte nicht nur von Deutschland, sondern von ganz Europa. Er war ebenfalls ein beliebter Treffpunkt der sozialen, kulturellen und politischen Szene Berlins. Dies endete mit dem zweiten Weltkrieg, denn ab diesem Zeitpunkt wurde der Platz zum Berührungspunkt der amerikanischen, sowjetischen und britischen Besatzungszone. Durch den Bau der Mauer versank er in Bedeutungslosigkeit.

Mit dem Fall der Mauer im November 1989 erwachte er wieder zum Leben. Heute ist der Potsdamer Platz ein touristischer Anziehungspunkt und erneut ein wichtiger Verkehrsknoten in der pulsierenden deutschen Metropole. In meinen Bildern wird diese Lebendigkeit sichtbar. Ob bei Tag oder Nacht: Es herrscht immer Betrieb. Die großen neuen Bauwerke wirken einerseits als beständige Wächter, aber andererseits als Wegweiser in die Zukunft für diesen besonderen Ort. Auch der Alexanderplatz, der nach dem russischen Zaren Alexander I. benannt wurde, ist bis heute noch ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt in unserer Hauptstadt.

Auf meinem Foto sieht man die Weltzeituhr, die seit 1969 die Zeit in 148 Städten rund um den Globus anzeigt. 1997 wurde sie renoviert und aktualisiert. Hierbei wurden die Namen von Städten angepasst, wodurch aus Leningrad Sankt Petersburg und aus Alma Ata Almaty wurde. Die Anzahl der Städte wurde zudem ergänzt. Ebenfalls wurde die Zuordnung von Orten zu bestimmten Zeitzonen geändert. Dies betraf beispielsweise Kiew. Außerdem kamen Orte wie Jerusalem und Tel Aviv hinzu, deren Erwähnung zuvor unerwünscht war.

Hinter der Weltzeituhr sieht man auf dem Bild das Gebäude des heutigen Park Inn Hotels, das 125 Meter hoch ist und ebenfalls wie die Uhr noch aus der Zeit der DDR stammt. Es wurde ein Jahr später, also 1970, als Interhotel eröffnet und wurde sehr hochrangig eingestuft. Seit 2003 gehört es zur Rezidor Hotel Group. Es ist das höchste reine Hotelgebäude Deutschlands und ein Sinnbild für die Geschichte der deutschen Hauptstadt, deren Kraft im Überdauern von politischen Neuerungen liegt.